Krankheit als Trainingsmaterial
Datenkrake Doctolib schlägt wieder zu: Künftig will das Unternehmen die sensiblen Daten seiner Nutzer.innen auch für das Training von eigenen KI-Modellen verwenden. So steht es in seinen aktualisierten Datenschutzhinweisen. Um welche Informationen es genau geht, erklärt netzpolitik.org: „Suchdaten, Terminhistorie, Dokumente, medizinische Notizen, vom Nutzer auf der Plattform eingegebene medizinische Informationen“. Aber auch Informationen, die von den Praxen erhoben und bei Doctolib eingespeist werden. Der IT-Dienstleister versichert: „Selbstverständlich entscheiden Sie frei, ob Sie uns Ihre Einwilligung geben möchten.“ Angesichts der Doctolib-Historie stellt sich die Frage, ob das mehr ist als eine Beruhigungspille.
Quellen: