Piks nur gegen Daten
Die Berliner Datenschutzbeauftragte kritisiert die Vergabe von Impfterminen des Landes Berlin durch das privatwirtschaftliche Unternehmen Doctolib. Um einen Termin für die Corona-Schutzimpfung zu erhalten, mussten Berliner.innen auf dem Portal ein Nutzerkonto erstellen und ihre Kontakt- und Krankengeschichte angeben. Dadurch ist das Unternehmen an Millionen sensible Daten gelangt. Auf die soll es laut Tagesspiegel unzulässige Zugriffe gegeben haben. Die Datenschützer.innen befürchten außerdem, dass Doctolib die Daten ausgewertet und für das eigene Geschäftsmodell – das Online-Buchen von Arztterminen – ausgenutzt hat. Dabei hätten die Berliner Behörden gewarnt sein können.
Quelle: tagesspiegel.de – „Profiteur der Berliner Impfkampagne? Schwere Vorwürfe gegen die Datenkrake Doctolib“ (hinter Paywall)