Niemand muss Alexa heißen
Ein Vorschulkind aus Göttingen trägt denselben Namen wie ein bekannter Sprachassistent – und wird dafür ständig gehänselt. „Alexa, mach das Licht aus!“ ist eben lustiger, wenn tatsächlich ein Mensch namens Alexa danebensteht. Das Verwaltungsgericht Göttingen hat jetzt recht geurteilt: Das Kind darf sich einen zweiten Vornamen zulegen, weil der Name des Sprachassistenten „in besonderem Maße missbrauchsgeeignet“ sei. Er lade geradezu zu Spott ein. Der Fall zeigt: Wenn Konzerne ihr Tech-Spielzeug nach Menschen benennen, tragen am Ende auch Menschen die Konsequenzen.
Quelle: spiegel.de – „Vorschulkind darf sich umbenennen: Niemand muss Alexa oder Siri heißen“ (Web-Archiv-Link)