21.7.2022 – Update zum BBA 2018

Niemand muss Alexa heißen

Gericht erlaubt Namensänderung wegen Sprachassistent-Mobbing.

Ein Vorschulkind aus Göttingen trägt denselben Namen wie ein bekannter Sprachassistent – und wird dafür ständig gehänselt. „Alexa, mach das Licht aus!“ ist eben lustiger, wenn tatsächlich ein Mensch namens Alexa danebensteht. Das Verwaltungsgericht Göttingen hat jetzt recht geurteilt: Das Kind darf sich einen zweiten Vornamen zulegen, weil der Name des Sprachassistenten „in besonderem Maße missbrauchsgeeignet“ sei. Er lade geradezu zu Spott ein. Der Fall zeigt: Wenn Konzerne ihr Tech-Spielzeug nach Menschen benennen, tragen am Ende auch Menschen die Konsequenzen.

Quelle: spiegel.de – „Vorschulkind darf sich umbenennen: Niemand muss Alexa oder Siri heißen“ (Web-Archiv-Link)

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Spannend, unterhaltsam und gut verständlich wird dieser Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker.innen verliehen. Die BigBrotherAwards prämieren Datensünder in Wirtschaft und Politik und wurden deshalb von Le Monde „Oscars für Datenkraken“ genannt.

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Die BigBrotherAwards sind ein internationales Projekt: In bisher 19 Ländern wurden fragwürdige Praktiken mit diesen Preisen ausgezeichnet.