Berufung lohnt sich nicht immer
2022 verhängte die schwedische Datenschutzbehörde IMY eine Strafe von 7,5 Millionen Kronen gegen Klarna – wegen irreführender Angaben dazu, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet und an wen sie weitergegeben werden. Klarna legte Berufung ein und bekam zunächst recht: Die Strafe wurde auf 6 Millionen Kronen gesenkt. Das kostenbewusste Unternehmen wollte allerdings noch weniger zahlen und zog erneut vor Gericht. Ergebnis: Das Berufungsgericht erhöht die Strafe wieder auf die ursprünglichen 7,5 Millionen Kronen, rund 670.000 Euro – und nennt sie „verhältnismäßig und abschreckend“. Da hat sich Klarna wohl verrechnet.
Quelle: heise.de – „Klarna muss doch höhere Datenschutzstrafe zahlen“ (Web-Archiv-Link)