12.3.2024 – Update zum BBA 2022

Berufung lohnt sich nicht immer

Klarna muss doch die volle Datenschutzstrafe zahlen.

2022 verhängte die schwedische Datenschutzbehörde IMY eine Strafe von 7,5 Millionen Kronen gegen Klarna – wegen irreführender Angaben dazu, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet und an wen sie weitergegeben werden. Klarna legte Berufung ein und bekam zunächst recht: Die Strafe wurde auf 6 Millionen Kronen gesenkt. Das kostenbewusste Unternehmen wollte allerdings noch weniger zahlen und zog erneut vor Gericht. Ergebnis: Das Berufungsgericht erhöht die Strafe wieder auf die ursprünglichen 7,5 Millionen Kronen, rund 670.000 Euro – und nennt sie „verhältnismäßig und abschreckend“. Da hat sich Klarna wohl verrechnet.

Quelle: heise.de – „Klarna muss doch höhere Datenschutzstrafe zahlen“ (Web-Archiv-Link)

Zu Preisträger
Jahr

Über die BigBrotherAwards

Spannend, unterhaltsam und gut verständlich wird dieser Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker.innen verliehen. Die BigBrotherAwards prämieren Datensünder in Wirtschaft und Politik und wurden deshalb von Le Monde „Oscars für Datenkraken“ genannt.

Ausgerichtet von (unter anderem):

BigBrother Awards International (Logo)

BigBrotherAwards International

Die BigBrotherAwards sind ein internationales Projekt: In bisher 19 Ländern wurden fragwürdige Praktiken mit diesen Preisen ausgezeichnet.