Update vom 17.3.2018 (Jahrbuch 2019, S. 105-106)

DİTİB verbreitete Kriegspropaganda

Die Türkisch-Islamische Union DİTİB hatte 2017 in ihrem Schreiben an uns noch betont, dass sie nicht mit dem türkischen Regime zusammen arbeitet, sondern lediglich „Empfängerin der religiösen Dienste seitens der DIYANET“, der türkischen Religionsbehörde, sei. Zur Erinnerung: Mit dem gleichen Schreiben, das uns kurz vor der Preisvergabe 2017 erreichte, hatte uns die DİTİB eine Klage angedroht. Wir haben uns davon nicht einschüchtern lassen und den Preis trotzdem vergeben. Die weiteren Entwicklungen bestätigen uns in dieser Entscheidung:

Denn 2018 gerieten DİTİB-Gemeinden mehrfach in die Schlagzeilen, weil sie z.B. in Hessen und Nordrhein-Westfalen Kriegspropaganda verbreitet haben. Mehrere Bundesländer kündigten an, die Zusammenarbeit mit der DİTİB beim islamischen Religionsunterricht in deutschen Schulen auf den Prüfstand zu stellen.