4.12.2024 – Update zum BBA 2022

Klarna weiß, wie oft du schwimmen warst

Verbraucherschützer.innen kritisieren umfassenden Kontodaten-Zugriff.

Wer sein Bankkonto mit Klarna verknüpft, gibt mehr preis, als gedacht. Der Zahlungsdienstleister analysiert nach Angaben der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg alle Kontobewegungen der zurückliegenden 30 Tage. Nicht nur Klarna-Zahlungen, sondern schlicht alles. „Klarna kann sehen, wie viel Miete man jeden Monat zahlt, ob man ein Netflix-Abo hat und wie viel der Eintritt ins Schwimmbad gekostet hat“, so Verbraucherschützer Oliver Buttler. Rechtsgrundlage dafür ist die EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2). Klarna bestreitet, Daten zu verkaufen oder ohne Zustimmung zuzugreifen. Wer aber Zahlungen per Kontoverknüpfung abwickelt, hat der Analyse längst zugestimmt, meist ohne es wirklich zu merken.

Quelle: spiegel.de – „Verbraucherschützer kritisieren angebliche Kontoschnüffelei bei Klarna“ (Web-Archiv-Link)

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Über die BigBrotherAwards

Spannend, unterhaltsam und gut verständlich wird dieser Datenschutz-Negativpreis an Firmen, Organisationen und Politiker.innen verliehen. Die BigBrotherAwards prämieren Datensünder in Wirtschaft und Politik und wurden deshalb von Le Monde „Oscars für Datenkraken“ genannt.

Ausgerichtet von (unter anderem):

BigBrother Awards International (Logo)

BigBrotherAwards International

Die BigBrotherAwards sind ein internationales Projekt: In bisher 19 Ländern wurden fragwürdige Praktiken mit diesen Preisen ausgezeichnet.